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willkommen Beim MR Ulm/Heidenheim
Pressebericht
zur Vorführung Gülletechnik vom 24.06.2009
in Ballendorf-Mehrstetten
(Bilder können mit "klick" vergrößert werden!)
Maschinenring organisiert groß angelegte Vorführung für
Gülletechnik
Rund 300 interessierte Landwirte aus verschiedenen Landkreisen
besuchten am vergangenen Mittwoch (24.06.) die Maschinenvorführung
des Maschinenring Ulm-Heidenheim. Auf einer großen Wiese der
Bäumler GbR in Ballendorf-Mehrstetten wurden elf große und
mittlere Güllefässer gezeigt, die jeweils mit unterschiedlichen
Verteilersystemen ausgestattet waren. Neben zwei Selbstfahrern
waren die gezogenen Systeme in der Mehrzahl.
Dr. Georg Haller, Leiter der Landmaschinenschule „DEULA“ in
Kirchheim/Teck gab zunächst einige Hinweise, worauf bei der
Auswahl und beim Einsatz eines Güllefasses geachtet werden sollte.
Anschließend
wurde ein Fahrzeug nach dem anderen vorgestellt und unmittelbar
danach im Einsatz gezeigt.
Vertreten waren die folgenden Fässer:
• Veenhuis 20 cbm mit Schleppschlauchverteiler
• BSA 18,5 cbm mit Schleppschlauchverteiler
• BSA 15,5 cbm mit Prallkopfverteiler
• Zunhammer 15 cbm mit Prallkopfverteiler
• Bauer 13 cbm mit Schwanenhalsverteiler
• Joskin 11 cbm mit Schwenkverteiler
• Eckart 18,5 cbm mit Möscha-Verteiler
• Eisele 18,5 cbm mit Gleitschuhverteiler
• Zunhammer 18,5 cbm mit Schleppschuhverteiler
• Vredo Selbstfahrer 19 cbm mit Schlitzgerät
• Claas Xerion-Trac, ebenfalls mit Schlitzgerät
Das
anwesende Fachpublikum konnte die verschiedenen Verteiltechniken
unmittelbar miteinander vergleichen. Auffallend war vor allem,
dass die Gülle sowohl bei den Schleppschläuchen, als auch bei
Gleit- und Schleppschuhverteilern in einzelnen Streifen abgelegt
wird. Bei den Prallkopf-, Schwanenhals- und Schwenkverteilern
entfällt dieser Nachteil. Der Vorteil bei den erstgenannten
Systemen liegt jedoch bei den geringeren Geruchsemissionen. Zudem
sind die Schleppschlauchverteiler natürlich bei der Ausbringung
von Gülle in Getreidebestände sehr vorteilhaft.
Trotz
Dauerregen am Vortag konnte die Vorführung ohne größere
Einschränkungen stattfinden.
Auffallend war, dass die Hersteller fast durchweg Maschinen
vorgestellt haben, die nur im überbetrieblichen Einsatz
ausreichend ausgelastet werden können.
Der 1. Vorsitzende Manfred Jakob wies daher in seinem Schlusswort
darauf hin, dass der Maschinenring als Ansprechpartner zur
Verfügung steht, wenn es um Neuanschaffungen geht.
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